Vorwort

Der Ministerpräsident
des Landes Baden-Württemberg

Innovation, Fortschritt, Wachstum - das sind die Schlagworte unserer zunehmend globalisierten, arbeitsteiligen Welt. Im Wettbewerb der Standorte müssen sich Städte und Regionen auch an diesen Attributen messen lassen. Die Wirtschaftskraft und Zukunftsfähigkeit Baden-Württembergs hängt vornehmlich von der Leistungsfähigkeit der verschiedenen Regionen im Land ab.

Der Europäische Wirtschaftsstandort Offenburg ist durch einen ausgewogenen Branchenmix und eine gesunde mittelständische Struktur geprägt. Zahlreiche innovative und kreative Unternehmen aus Industrie, Dienstleistung, Handel und Tourismus sind hier aktiv. Der Strukturwandel von der produktions- zur eher dienstleistungsorientierten Wirtschaft wurde erfolgreich vollzogen. Die Nähe zu Frankreich kennzeichnet die regionale Unternehmenskultur und den Standort, der einen wesentlichen Teil des Europäischen Verflechtungsraumes Oberrhein darstellt.

Besondere Stärken besitzt Offenburg und der Ortenaukreis als Medienstandort. Mit über 6.000 Beschäftigten im Papier-, Verlags- und Druckgewerbe und herausragenden Unternehmen hat sich hier ein bundesweit bedeutender Branchenschwerpunkt gebildet. Als Beispiele wichtiger Zukunftsmaßnahmen für den Medien- und Hochschulstandort Offenburg stehen der Neubau für den Studiengang Medien- und Informationswesen und die Bibliothekserweiterung der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Medien Offenburg. Die Baufreigabe für das 12,8 Millionen Euro-Projekt wurde erteilt.

Hervorzuheben ist das große Engagement der Wirtschaft beim Ausbau des Studiengangs. Die Planungen des Wissenschaftsministeriums im Rahmen des Masterplans „Hochschule 2012“ sehen darüber hinaus die Schaffung von 630 neuen Studienplätzen und damit eine Erweiterung um rund ein Viertel vor. Dieser weitere Ausbau der Hochschule Offenburg ist ein Zukunftssignal für die Wirtschaftsregion und dokumentiert das Engagement des Landes für den Standort.

Durch die Wirtschaftsförderung der Stadt Offenburg erfährt der Standort nicht nur eine ökonomische Verbesserung, sondern gewinnt auch in kultureller und gesellschaftlicher Hinsicht an Attraktivität. Besonders aufgrund des Zusammenspiels aus bewährter Qualität und ständigem Fortschritt tragen die Unternehmen maßgeblich zur guten Entwicklung des Standortes bei und machen Offenburg somit zum Anziehungspunkt für weitere Betriebe und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Regionen Baden-Württembergs.

Ich wünsche dem Europäischen Wirtschaftsstandort Offenburg und allen Unternehmern, Investoren sowie den Bürgerinnen und Bürgern der Region auch weiterhin viel Erfolg.


 

 

 

 

 

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Günther H. Oettinger

Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg

Grußwort

Oberbürgermeisterin
Edith Schreiner

Ich freue mich, Ihnen mit der Neuauflage der Broschüre „Offenburg – Europäischer Wirtschaftsstandort“ einen aktuellen Querschnitt über die wirtschaftliche Leistungskraft unserer Stadt und Region in die Hand geben zu können.

Eine besondere Freude ist es mir, dass der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Günther Oettinger, in einem persönlichen Vorwort die Vorzüge dieses attraktiven Standorts beleuchtet und seine Worte an Sie richtet.

Als größte Stadt des Ortenaukreises und Oberzentrum des mittelbadischen Wirtschaftsraums mit über 400.000 Einwohnern hat sich Offenburg in den vergangenen Jahren ausgesprochen dynamisch zu einem beeindruckenden Wirtschaftsstandort entwickelt. Seit 1998 sind in unserer Stadt an die 2.000 zusätzliche Arbeitsplätze entstanden. Die Zahl der versicherungspflichtig Beschäftigten hat sich um über sechs Prozent auf heute über 33.000 erhöht.

Auch im Zuge des gesamtwirtschaftlichen Strukturwandels hat sich in Offenburg einiges getan: Mittlerweile sind zwei Drittel aller Beschäftigten im Dienstleistungssektor tätig – wobei sich Offenburg als bevorzugter Standort für hochrangige, spezialisierte und unternehmensnahe Dienstleistungen anbietet.

Beste Voraussetzungen eröffnen sich hier speziell den Entwicklungen im Medienbereich. Offenburg ist ein Medienstandort mit überregionaler Ausstrahlung. Neben Hubert Burda Media, dem internationalen Multi-mediakonzern, haben zahlreiche Druckereien und Verlage sowie viele klein- und mittelständische Kommunikations-, Werbe- und Mediendienstleister ihren Sitz vor Ort.

Eine relativ konstante Entwicklung verzeichnet das Waren produzierende Gewerbe. In Offenburg hat die Zahl der Industriebeschäftigten seit 1998 in deutlich geringerem Umfang abgenommen als im Landesdurchschnitt.

Entscheidende Faktoren dafür sind der ausgewogene Branchenmix sowie die ausgeprägt mittelständische und damit relativ krisensichere Wirtschaftsstruktur. Das Firmenspektrum reicht vom traditionellen Familienbetrieb bis hin zum technologie-intensiven Start-Up-Unternehmen, vom in der Region verwurzelten, innovativen Handwerksbetrieb bis zum namhaften Global Player.

Der Erfolg des Wirtschaftsstandorts Offenburg ist in erster Linie der Investitions- und Risikobereitschaft unserer ansässigen Unternehmerinnen und Unternehmer zu verdanken, die trotz schwieriger gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen in den vergangenen Jahren etliche Millionen Euro in die Sicherung und den Ausbau ihrer Standorte investiert haben. Diese rege Investitionstätigkeit ist Ausdruck unseres unternehmerfreundlichen Klimas und unterstreicht zudem das Vertrauen unserer Unternehmen in die besonderen Standortqualitäten des Oberzentrums.

Offenburg steht nicht nur für wirtschaftliche Dynamik – hier lässt es sich auch gut leben. Stadt und Region, inmitten der Ferienlandschaft zwischen Schwarzwald und Elsass, zeichnen eine überdurchschnittlich hohe Lebensqualität aus. Vis-à-vis der Europametropole Straßburg liegt Offenburg inmitten der Ortenau, einer der bekanntesten Weinbauregionen Deutschlands, und punktet mit ausgezeichneten gastronomischen Genüssen sowie breit gefächertem kulturellen Angebot, Geschichte und Traditionen.

Offenburg – dynamisch, grenzüberschreitend, facettenreich, charaktervoll.

Ein Standort voller Chancen. Lebenswert!

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Edith Schreiner

Oberbürgermeisterin

 

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